Fotoreportage für den Paritätischen Kreis Unna

Schon beim ersten gemeinsamen Treffen war mir klar: Das wird ein Herzensfotoprojekt. Die Chemie zwischen den Mitarbeitern und mir stimmte auf Anhieb, meine Vorschläge trafen ins Schwarze und der fotografischen Umsetzung stand nichts mehr im Wege.
Also packte ich meinen Koffer und verbrachte ein paar Tage in der Nähe meiner alten Heimat Soest, um eine paar tolle Menschen kennen zu lernen, mir ihre Geschichten anzuhören und etwas über ihre Verbindung zum Paritätischen Verband zu erfahren. Mir liegen solche Projekte sehr am Herzen, da wir oft genug vergessen oder gar nicht wissen, wie viele Hilfestellungen soziale Einrichtungen Menschen in Notsituationen bieten, indem sie helfend und professionell zur Seite stehen, auf dem Weg zurück in ein geregeltes Leben.
Während dieser paar Tage habe ich Menschen getroffen, die ihr Herz am rechten Fleck tragen, ihren Beruf aus Leidenschaft ausüben und somit eine sehr große Bereicherung für die Hilfesuchenden sind. Meinen Hut ziehe ich vor den Probanden, die mir ihre Geschichte erzählt und vor meiner Kamera gestanden haben. Damit möchten sie anderen Menschen Mut machen und all den vielen Mitarbeitern des Paritätischen danken, die nie den Glauben an sie als Menschen verloren haben, die auf Augenhöhe geblieben sind und nie den Respekt vor den Hilfesuchenden und ihren Geschichten verloren haben. Das nenne ich soziale Arbeit! Allzu schnell vergessen wir, dass jeder einzelne von uns durch eine Spirale von unglücklichen Begebenheiten in eine Situation geraten kann, in der er oder sie sich nie gesehen hätte und dankend auf eine helfende Hand angewiesen ist. Von ganzem Herzen Dankeschön!
Fotoreportage für den Paritätischen Kreis Unna

Hier geht es zur Broschüre als PDF
SusanneBeimann_Der_Paritaetische_Unna